SPRACH LOS

Ich habe gekündigt.

Warum?

Darum.

Und nun?

Selbständigkeit.

Wow.

Mutig.

Irgendwie.

Cool, womit?

Die typische Frage.

Womit.

Klingt wie vomit.

Womit. Vomit.

Vergleichbare Reaktion meinerseits.

Dennoch: Nicht ganz irrelevant, die Frage.

Gebe ich gern zu.

Womit möchtest Du Dich selbständig machen?

Ein schlichter Glückwunsch! auf die News hätte eigentlich gereicht.

Gern mit imaginärem Party-Hut Emoji.

Oder auch: Cool, freut mich für Dich!

Stattdessen: Womit?

Ich: Sprachlos.

Stille.

Wieder ich: Habe ich noch nicht ganz entschieden.

w/m/d: Ja, aber Du wirst doch eine Idee haben, oder?

Ich: –

oder ein ausformuliertes eigentlich nicht wäre sicherlich keine zufrieden stellende Antwort. Weder für w/m/d – noch für irgendwen.

Und dennoch.

Hoffnungsvoll.

Wird sich schon ergeben.

Irgendwie.

Schließlich weiß selbst der Duden, dass sprachlos nur ein temporäres Phänomen ist.

Ausgelöst durch: Überraschung.

Vorübergehend.

Nicht final.

Und wenn man sich das Wort mal genauer anschaut, so findet man den nächsten Schritt in Form der letzten drei Buchstaben.

– Los.

Deine,
B.

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