NAME IT

Der Name.

Der eigenen Selbständigkeit.

Des eigenen Babys – im übertragenen Sinne.

Ähnlich wichtige Relevanz: Er muss gut sein.

No pressure.

Einfach soll er sein. Und kurz natürlich – maximal 8 Buchstaben, habe ich irgendwo gelesen. Maximal.

Eigentlich kürzer. So kurz wie möglich.

Und prägnant soll er sein. Angenehm aussprechbar, leicht lesbar und markant merkbar.

Nicht irgendwas a la Forvitnilegur oder so – bei solchen Vokabeln lese ich einfach drüber. Wie über die Hälfte des Medizinbuches meines Bruders – das ist voll mit solchen Wörtern.

Nein. Sowas eher nicht.

Zumindest nicht für mein Business.

Lieber was Schönes. Melodisches.

Und es sollte natürlich etwas mit der Idee zu tun haben. Glasklar.

Und auf Englisch sein. Oder Denglisch.

Schließlich möchte ich irgendwann auch mal das Ausland penetrieren.

Irgendwann…

Jetzt?

Ich vor dem Laptop. In einer Cartoon-Nachstellung würde mein Kopf rauchen.

Das geöffnete Scheiß-Name.doc hat zu viele Seiten. Voller Namen, weiblicher und männlicher – und sicher auch diverser. Englischen Nomen und Adjektiven, Verben und Adverben.

Billiarden Buchstabenkombinationen.

– Und doch nichts dabei.

Ich brauche ja nur einen Namen.

– Nur Einen.

Das Schönste?

Wann immer mir einer gefällt, gibt es entweder die .de oder .com-Endung nicht mehr und so verzweifelt, als dass ich .xyz nehme, bin ich tatsächlich noch nicht.

Noch nicht.

Und falls die Domain doch noch frei ist, so kommt die nächste Hürde: Der Markenschutz.

Bereits vergeben?

Neustart.

– And again.

Spaßfaktor?

Pfandfrage.

Meine mir mit mangelnder Motivation gestellte Frage: Kann ich mich zu Kreativität zwingen? Oder sollte ich auf die Meinung Mancher hören und einfach die Erleuchtung erwarten?

Meine Erfahrung?

Beides.

Der passende Name kommt tatsächlich dann, wenn man es am wenigsten erwartet. Aber der Grundstein hierfür ist die Vorarbeit – im Scheiß-Name.doc.

Woher ich es weiß?

Ich habe den Namen.

Deine,
B.

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