MÜDE

Unterhaltung auf einer Party.

Meiner Party. Macht es nicht besser.

Jemand: Wow. Cool, dass du dich wirklich selbständig machst. Dann musst du ja einiges an Selbstdisziplin haben – Respekt!

Ich: Ähhh. (Schaue nach indirekter Bestätigung suchend, fragend meinen Freund an).

Mein Freund (halb flüsternd an ihn gewandt): Ich stelle ihr bald mal einen Baum in die Wohnung. Dann kann sie die zwei Stunden, die sie pro Tag wach ist, wie ein Faultier am Ast hängen.

Ok. Das war doch schon mal ein galant gelungener Gesprächsverlauf.

Eindeutig.

Einwandfrei.

Bonus? An Witzen ist immer ein Fünkchen Wahrheit dran.

– Reality hits eben hard.

Diesmal: Mich.

Denn: Manchmal bin ich einfach sooooo müde.

Noch bevor ich wach bin: müde.

Nach 10x in Trance auf snooze drücken: müde.

Nach 3 Stunden (statt geplanten 30 Minuten, ups) Mittagsschlaf: müde.

Aber halt, Stopp. Manchmal. Nicht immer.

Nur manchmal!

Mit Ausrufezeichen.

So.

– Kennt ihr das Gefühl?

(Bitte lass zumindest einen von euch Ja denken…!)

Manchmal bin ich aber auch hellwach, springe morgens um 6 a.m. aus dem Bett, hab’ zig Verabredungen, gehe joggen oder wandern, bis in die Morgenstunden feiern und sprühe nur so vor Energie.

– Ok, das war ein wenig übertrieben, aber ihr versteht sicher, was ich meine.

Euphorisch-energetisch versus monoton-müde.

Woran liegt’s?

Daran:

You often feel tired, not because you’ve done too much, but because you’ve done too little of what sparks a light in you. (Alexander Den Heijer)

Ganz einfach.

– Irgendwie.

Scheint, als wäre ich vor Langeweile müde.

Müde, da ich zu wenig Dinge auf meine tägliche To-Do-Liste schreibe, die mir wirklich Spaß bringen.

Oder gar gar nichts mache, was mir Spaß bringt.

Autsch.

Learning?

Spaß haben!

– Hast Du Spaß?

Deine,
B.

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