MOUNT MUHABURA, WTF

Mount Muhabura.

Wandertag.

Höchster Berg Ugandas.

Und Ruandas.

4.127 m.

War klar.

Wenn schon, denn schon.

Wir: 1.746 m bergauf.

Und dann wieder runter.

Insgesamt: zu viel.

Hilfe.

Überschätzung?

I guess.

Angefangen beim Aufstieg zum Anfang des Aufstiegs.

Ironie.

50 Höhenmeter über rollendes Vulkangestein – hätte mir als Wanderung gereicht.

Nix da.

Bambusstock in die Hand, Träger für den Rucksack engagiert und los geht’s.

Die Natur!

Zu schön!

Erst Wald. Dann Bambuswald. Dann Urwald.

Und Wiesen.

Dunkles Grün. Helles Grün.

Traumhaft!!

Über Wurzeln und sanften Waldboden.

Stock und Stein.

Vulkangestein.

Atmung wird kürzer.

Langsam merk’ ich meine Beine.

Nicht zu wenig.

Stock wird nützlich.

Zum Glück ist Bambus stabil.

Just a short break, please unser Lieblingssatz.

Anstrengend!!

Verfolgt von Lachflashs hinsichtlich unserer schwachen Performance (und Verzweiflung!) geht es weiter.

Only 40 minutes left to the first resting hut.

Ah ja.

Nach 20 Minuten der gleiche Satz.

Erst ein Viertel der Strecke.

Ein Viertel.

Die Hälfte der Hälfte.

Ohje.

Todesfertig.

Traubenzucker.

Wasser.

Kurz Beine entspannen..

Unser Guide gibt uns fast auf.

Wir?

Rhetorische Frage.

Natürlich nicht.

Das Ziel fest vor Augen.

Weiter geht’s.

Und weiter.

Und weiter.

Der Blick nach hinten: Wow.

Und höher.

Und höher.

Aufgeben gibt’s nicht.

Keine Frage.

Beine mittlerweile leicht zittrig.

Gipfel nicht in Sicht.

Steigung fast steil.

Rutschige Hölzer für mehr Grip.

Ironie.

Ich: K.O.

Zweite resting hut.

Bekomme keine Luft.

Lege mich ins Gras.

Atme tief durch.

Augen zu.

Oh my.

Nur noch 200 Höhenmeter.

Nur.

Lächerlich wenig im Vergleich zum Rest und dennoch zu viel.

Wir sind fast da.

Aber eben nur fast.

Traubenzucker.

Schwindel verdrängen.

Weiter geht’s.

Es wird noch steiler.

Noch (!) steiler.

Und langsamer.

Kaum möglich.

Pole, pole – immer langsam.

Mein Guide gibt mir händchenhaltend Halt – meine anti Fußbrech-Rettung.

Der Gipfel kommt näher.

Ein Glück.

Und dann?

Irgendwie – plötzlich?

Waren wir oben.

Einfach so.

Naja, nicht ganz.

Immerhin: Geschafft.

1.746 Höhenmeter in one day.

Quasi steil bergauf.

Erleichterung.

Fast Freudentränen.

Nur fast.

Zu K.O.

Ein Fuß in Ruanda.

Ein Fuß in Uganda.

Ganz oben.

Sprachlos.

Kurze euphorische Runde um den Krater Lake.

Und dann?

Bergab.

All the way…

11 Stunden.

Kaum Pausen.

– Grenze erreicht und überschritten.

Unvergesslich!

Empfehlenswert?

100!

Fazit? Selbstlob.

Halt, nö – eigentlich nicht.

Eher: Jetzt Du.

Suche Dir ein Ziel und verfolge es.

Es muss auch nicht der Mount Muhabura sein.

Deine,
B.

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