ALARM

Es gibt sicherlich kaum ein verhassteres Objekt, als ihn: Den Wecker.

Euphorische Frühaufsteher kommen jetzt schon nicht mehr hinterher.

Leidenschaftliche Langschläfer und begeisterte Bettfanatiker hingegen erkennen es eindeutig:

– Er nervt.

Warum?

Na, weil er uns mit seinem unerbittlichen Sound aus unseren Träumen in die harte Realität eines tristen Novembermorgens katapultiert.

Darum.

Außer mit dem melodischen, kaum hörbaren Harfenklang, selbstverständlich. Aber der ist aus eigener Erfahrung ebenso wenig empfehlenswert, wie das kaum vernehmbare Vogelgezwitscher.

Habe ich schmerzlich selbst erfahren, als ich meine 8 Uhr-Klausur um ein paar Stunden verschlief.

Seit dem gibt’s bei mir: Alarm.

Aber zurück zum Aufstehen und der Frage: Ist es wirklich so schlimm?

Gelächter.

Nein, wirklich, einmal ehrlich: Ist es wirklich so schlimm?

Natürlich klingt die Alternative zum Aufstehen, das Ausschlafen, absolut attraktiver.

Aber jeden Tag? Wirklich? Jeden Tag ohne Wecker wach werden? Ohne Alarm? Dank Jalousien und Ohropax bestenfalls erst gegen 12 Uhr erwachen? Ernsthaft?

Mal? Gern. Zum Beispiel sonntagmorgens, nach einer durchzechten Nacht.

Aber immer? Weniger.

Warum?

Weil man vergleichsweise wenig schafft, wenn man den halben Tag verschläft und nicht direkt morgens und im Flow startet.

Weil man das Gefühl hat, nichts vor zu haben. Nicht gebraucht zu werden. Nicht wichtig zu sein.

Und wieder einmal rede ich aus persönlicher Erfahrung…

Drum: Get up. Get a coffee. Get going.

Schließlich können wir unsere Träume erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen, einmal daraus zu erwachen (Josephine Baker).

Also, raus aus dem Bett.

Deine,
B.

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